Cat Stevens

Dem Katzenfänger ist er nicht zum Opfer gefallen: Singer/Songwriter CAT STEVENS, der 1975 zum Islam konvertiert und sich fortan Yusuf Islam nennt. Für eine muslimische Organisation in London richtet er eine Schule ein und startet das Kinderhilfswerk Moslem Aid. 1989 löst er einigen Medienrummel aus, als er die von Khomeini verhängte Todesstrafe über Salman Rushdie rechtfertigt. 1990 erreicht er im Irak allerdings die Freilassung britischer Geiseln. In den Medien —- vorab in der Westlondoner Lokalzeitung —- erscheint Islam heute nur noch, wenn’s um seine Schule in Kilburn geht, die kürzlich in eine Mädchen- und eine Knabenabteilung aufgeteilt wurde. Er schreibt islamische Lehrsongs für Kinder, eine Platte ist im Gespräch. Cats „Wild World“, von Mr. Big in die Charts gehievt, spielt indessen satte Tantiemen ein —- zum Wohle Allahs.

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