CBGB: Wiedereröffnung mit Sommerfestival

Der New Yorker Punk-Club CBGB (Country, BlueGrass and Blues) gilt als Geburtststätte vieler einflussreicher Punk-Bands, gegründet 1973 vom 2007 verstorbenen Hilly Kristal. Neben Bands wie Television, Talking Heads, The Ramones, Blondie und Sonic Youth gehört auch Sängerin Patti Smith, die im Oktober 2006 dort das letzte Konzert vor der Schließung gespielt hat, zu den „CBGB-Acts“. Der Club schloss, weil die Mieterhöhung von den damaligen Mietern nicht getragen werden konnte oder wollte.

Jetzt feiert das CBGB mit neuen Investoren sein Comeback – nicht als Club, sondern als viertägiges Sommerfestival. Ab dem 5. Juli sollen in New York rund 300 Rockbands an 30 verschiedenen Orten auftreten.

Die Auswahl der Acts soll angelehnt sein an klassische Bands des CBGBs. Einer der Investoren, Tim Hayes, sagt der New York Times: „Wir versuchen die Idee weiterzuführen, Livemusik zu unterstützen, viel Lärm zu machen und so wieder ein Teil von New York zu sein. Das Festival ist ein Weg, das zu erreichen.“ Primär gehe es darum, den Fokus auf neue Musik zu richten.

Neben den Festival-Konzerten und einem Freikonzert mit Guided by Voices, The Pains of Being Pure at Heart und Cloud Nothings im Central Park sollen außerdem eine Reihe von Workshops sowie Filmvorführungen, die das Thema „Rock“ in den Vordergrund stellen, zum Festivalprogramm gehören.

Ob und wann der Club wiedereröffnet wird, ist unklar. Wenn es dazu kommen sollte, planen die Investoren, den neuen Club mit der Original-Innenausstattung des ehemaligen Clubs, die in Williamsburg gelagert wird, einzurichten. Eine Art „Museums-Installation“ soll es allerdings nicht werden. Hayes hofft, den CBGB als lebhaften Downtown-Club zu re-etablieren, der ursprüngliche Bands präsentiert. Eine Auswahl derer, die aus dem CBGB-Club hervorgegangen sind, seht ihr in unserer Bildergalerie oben.


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