David Bowie plante weitere Veröffentlichungen nach seinem Tod

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Ein paar Tage nach seinem Tod wurde bereits bekannt, dass David Bowie sein 25. Album BLACKSTAR mitnichten als finales musikalisches Vermächtnis geplant hatte: Ja, BLACKSTAR sei von Bowie zwar durchaus als Konzeptalbum angelegt worden, berichtete sein Produzent Tony Visconti – Bowie hätte ihm aber Tage vor seinem Tod noch von fünf weiteren Demos berichtet, aus denen ein weiteres Album entstehen sollte. Soweit kam es bekanntlich leider nicht: David Bowie starb zwei Tage nach seinem 69. Geburtstag an Krebs und damit offenbar früher, als er selbst annahm.

Newsweek berichtet nun unter Berufung auf „dem Künstler nahestehende Quellen“, dass David Bowie selbst weitere posthume Veröffentlichungen plante. Demnach sollen über die kommenden Jahre mehrere Alben erscheinen, die Bowie Werk wiederum in Äras unterteilten. Ob darauf bisher unbekannte Aufnahmen zu hören sind, ist nicht bekannt. Ein Album zu Bowie Broadway-Stück „Lazarus“ sei ebenfalls in Planung.

Neben musikalischen Archivfunden soll David Bowies offenbar immense Privatsammlung von Fotos, Kostümen, Instrumenten, Artworks und Textzetteln der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine Biographie, wie sie Cameron Crowe bereits in den Siebzigern angefangen haben soll, sei hingegen ebenfalls vom Tisch.

Zuvor berichtete BLACKSTAR-Artwork-Designer Jonathan Barnbrook, was es mit dem Album-Design auf sich hätte. Bowie sei ein Mann gewesen, der seiner eigenen Sterblichkeit ins Auge sah, so Barnbrook. Das „Blackstar“-Symbol habe entsprechend eine Endlichkeit, Dunkelheit und Einfachheit, was wiederum der Musik entspräche. „Als das Album herauskam, hielten viele das Artwork für Bullshit, das in fünf Minuten gestaltet wurde“, sagte Barnbrook. „Aber da herrschte eben eine Mißverständnis ob seiner Schlichtheit und Eindringlichkeit vor.“

 


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