Der Moderator für die kommende Oscarverleihung ist gefunden

2016 wurde die Verleihung der Oscars von einer Rassismus-Debatte überschattet und fiel in ein Quotentief. Ein Talkshow-Host soll die Veranstaltung wieder attraktiver machen.

In den USA hat gerade die Award-Season begonnen. Kritikerverbände und Jurys verleihen wöchentlich Preise für die besten Filme und Darsteller des Jahres 2016. Das Rennen um Trophäen und Preisgelder endet am 26. Februar 2017 in Los Angeles. Dann werden die Oscars, die wichtigsten Filmpreise der Welt, zum 89. Mal verliehen. Mit dem Talkshow-Host und Comedian Jimmy Kimmel haben die Produzenten der Show nun einen Moderator präsentiert.

Kimmel, 49, ist schon seit längerer Zeit außerhalb der USA bekannt. Clips aus seiner Late-Night-Show werden regelmäßig zu YouTube-Hits, kaum ein anderer Moderator scheint dermaßen locker mit den Größen des Showgeschäfts umgehen zu können. Christoph Waltz verleidete sich für Kimmel bereits als Hamster, Channing Tatum sang für Kimmel ein Lied darüber, wie merkwürdig eigentlich der Name Channing Tatum ist.

https://twitter.com/jimmykimmel/status/805849849304256512?ref_src=twsrc%5Etfw

#OscarsSoWhite: Hat Hollywood ein Rassismus-Problem?
Jimmy Kimmel übernimmt die Moderation der Oscarverleihung von Chris Rock, der 2016 solide moderierte, im Jahr zuvor erntete „How I Met Your Mother“-Star Neil Patrick Harris schlechte Kritik für seinen Auftritt. Die Wahl des richtigen Moderators ist für den verantwortlichen Sender ABC besonders wichtig, da die Show trotz Zuschauer auf der ganzen Welt mit einem Quotentief zu kämpfen hat. 2016 wurden die schlechtesten Quoten seit acht Jahren gemessen, zudem wurde die Verleihung von einer Rassismus-Debatte bestimmt. In den wichtigsten Kategorien wurden keine schwarzen Darsteller und Filmemacher nominiert.

Erfahrung mit Preisverleihungen bringt Kimmel bereits mit in den neuen Job: Die Emmy-Verleihung moderierte er bereits zweifach, dazu war er Gastgeber der American Music Awards.

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