Der Mondmann


Er war einer der bekanntesten US-Entertainer der Nachkriegsgeschichte. Während der 70erund frühen 8oe-Jahre liebten junge amerikanische Intellektuelle den exzentrischen „Mann des Gesangs und des Tanzes“ (so sah er sich selbst) für seine subversiven und oft ins Surreale reichenden Auftritte. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere füllte Kaufman die Carnegie Hall und wurde zum Stammgast in Lettermans „Late Night Show“.

Geboren wird Andy Kaufman am 17. Januar 1949 in New York. Schon im Vorschulalter unterhält er Freunde und Familie zu Hause und bei Kindergeburtstagen als Zauberer oder Komödiant. Mit zehn Jahren entdeckt er die Congas für sich, die in seiner späteren Karriere zum Markenzeichen werden sollten. Seine Jugend in den 6oer-Jahren verbringt Kaufman zunächst als Beatnik in Greenwich vlllage, wo er reichlich Drogenerfahrungen sammelt. Zu Beginn der 7oer-Jahre betätigt er sich in New Yorker Rock-Clubs als Stand Up-Comedian. Nationale Aufmerksamkeit erlangt Kaufman erstmals in den TV-Shows „Saturday Night Live“ und der „Tonight Show“ mit Johnny Carson. Ende der 70er-Jahre zählt er selbst zu den Ikonen des US-Entertainments. Im Alter von nur 3; Jahren stirbt Kaufman am 16. Mai 1984 in Los Angeles an Lungenkrebs.

Der Milos Forman-Film „Man On The Moon“ mit Jim Carrey, Courtney Love und Danny DeVrto in den Hauptrollen, erzählt Kaufmans Geschichte. Deutscher Kinostart von „Man On The Moon“ („Der Mondmann“): 30. März.