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Die Oscar-Academy stellt ein ganz bestimmtes iPhone in ihr Museum

Der Indie-Hit „Tangerine L.A.“ kam 2016 in Deutschland leider nicht ganz groß raus, ist aber aus mehreren Gründen sehenswert. Die Geschichte spielt an Heiligabend und folgt einer transsexuellen Prostituierten durch den Tag – es entsteht eine einzigartige Dramedy. Was den Film ebenfalls besonders macht: Er wurde ausschließlich mit iPhones gedreht.

Regisseur Sean Baker, dessen nächster Film „The Florida Project“ im März in Deutschland startet, nutzte für den „Tangerine“-Dreh drei iPhone 5s sowie die App FiLMIC PRO. Eines der Geräte hat sich nun die Academy of Motion Picture Arts and Sciences gesichert. Die Academy, die auch jährlich die Oscars verleiht, eröffnet 2019 in Los Angeles ein Museum für Film, das Tangerine-iPhone soll einen Platz darin erhalten. In einem Video wurde die Ehrung für das Gerät (und Sean Baker) angekündigt:

„Tangerine L.A.“ war übrigens nicht der erste viel beachtete Film, der nur mit einem Smartphone gedreht wurde. Für „Night Fishing“ gewann der Südkoreaner Park Chan-wook 2011 den Goldenen Bären bei der Berlinale, allerdings „nur“ in der Kategorie Kurzfilm.

Den Trailer zu „Tangerina L.A.“ findet Ihr hier:


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