Ein Urlaubsfilm über das Töten: Ulrich Seidl geht auf „Safari“

„Die Schwarzen können deutlich schneller laufen als wir. Wenn sie wollen.“ Großwildjäger zeigen sich in der neuen Dokumentation von ihrer schlechtesten Seite.

Sich vor Ulrich Seidls Kamera zu stellen, erfordert schon einiges an Mut. Oder Arroganz oder Dummheit. Denn in seinem kommenden Film „Safari“ wird es nicht das erste Mal sein, dass der Regisseur aus Österreich Privatpersonen in Szene setzt, sie sprechen lässt und somit menschliche Abgründe aus ihnen hervorkitzelt.

Zuletzt gelang Seidl das mit seiner Dokumenation „Im Keller“, in der ihm Österreich die Tür in die Parallelwelt unter den Häusern geöffnet hat, in der dann Nazi-Kult und SM-Spiele zum Vorschein kam. Nun begleitet Seidl einige Großwildjäger bei ihrem Hobby, dem Schießen auf exotische Tieren.

Bereits im ersten Trailer zu „Safari“, der nun veröffentlicht wurde, breitet sich abermals pures Unbehagen aus:

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„Safari“ begleitet deutsche und österreichische Jagdtouristen in Afrika. Es sei ein „Urlaubsfilm über das Töten, ein Film über die menschliche Natur.“ Bei den diesjährigen Filmfestspielen in Venedig feierte Seidls Film Premiere, der deutsche Kinostart ist der 8. Dezember 2016.

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