Diese Kinofilme solltet Ihr im Dezember nicht verpassen

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Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, das perfekte Kinowetter hat begonnen. Aus diesem Grund heben sich auch viele Verleiher einige ihrer besten Filmstarts für den Dezember und speziell für die Weihnachtszeit auf. Und so kommt es, dass man im Dezember eigentlich wöchentlich ins Kino gehen müsste, um einige der wichtigsten Filme des Jahres nicht zu versäumen.

Tom Hanks kommt im Dezember mit dem Film „Sully“, der ihm vielleicht mal wieder eine Nominierung für die Oscars einbringen wird, das größte Franchise der Welt wagt ein Experiment und zu Weihnachten ist der mit weitem Abstand spannendste Thriller des Jahres zu sehen.

Das sind die wichtigsten Filme im Dezember 2016:

Sully

„Das Wunder vom Hudson“ sorgt 2009 weltweit für Schlagzeilen. Mitten in New York ist ein Flugzeug notgelandet, kurz nach dem Start gerieten Wildgänse in das Triebwerk. Der Pilot Chesley B. Sullenberger (Tom Hanks) wird zum Helden, als er das Flugzeug mit 155 Menschen an Bord sicher auf dem Hudson-River mitten in New York notlandet. Sullenberger wird gefeiert, in den Untersuchungen nach dem Zwischenfall allerdings nahezu als Pilot demontiert. Das Drama wurde von Clint Eastwood inszeniert und lief bereits überaus erfolgreich in den USA, in Deutschland startet der Film am 1. Dezember.

Tom Hanks in „Sully“.
Tom Hanks in „Sully“.

Safari

Ab dem 8. Dezember: Wer bei Ulrich Seidl vor die Kamera läuft, steht selten gut da. Durch die Augen des Österreichers scheint die Welt immer etwas trister und zynischer als sonst. Zuletzt hat er in Österreichs Kellern gedreht, nun ist er einer Gruppe Hobby-Jägern nach Afrika gefolgt. Die Touristen fahren in die Wildnis, um dort Zebras und Giraffen zu erlegen. Seidl gewährt wieder einmal Einblicke in eine eigentlich verschlossene Szene – das Resultat macht wütend.


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Salt and Fire

Werner Herzog ist ja schon seit jeher fasziniert von der Natur. Immerhin hat er oft genug im Dschungel übernachtet und gedreht, zuletzt hat er auf Netflix die Dokumentation „In den Tiefen des Infernos“ veröffentlicht, in der er seine Zuschauer über Vulkane aufklärt. In „Salt and Fire“ rückt Herzog einen fiktiven Salzsee in Bolivien in den Mittelpunkt. Ein Unternehmen ist für eine Umweltkatastrophe mitverantwortlich, Wissenschaftler, die den Fall untersuchen sollen, werden entführt. Der Cast ist spannend zusammengestellt: Veronica Ferres stand gemeinsam mit Gael Garcia Bernal und Michael Shannon vor der Kamera. Ab dem 8. Dezember im Kino.

Rogue One: A Star Wars Story

So richtig möchte der Hype um den neuen „Star Wars“-Film noch nicht anrollen. Vielleicht ist es durch ein paar Trailer und Poster schwer zu vermitteln, was in dem ersten Spin-off der Reihe eigentlich los ist. Immerhin wird in „Rogue One“ nicht die 2015 gestartete Trilogie um Rey und Finn fortgeführt. „Star Wars“ macht unter Regisseur Gareth Edwards wieder einen Sprung zurück, spielt mehr als 30 Jahre vor „Das Erwachen der Macht“. Eine Gruppe von Rebellen möchte die Pläne des Todessterns klauen, noch weit bevor Luke Skywalker ihn in die Luft jagt. Für das Fanherz: Darth Vader ist wieder dabei.

Nocturnal Animals

Tom Ford ist eigentlich Modemacher. 2009 hat er mit „A Single Man“ und Colin Firth einen rauschhaften, traurigen Film abgedreht, der dann sogar Oscar-Nominierungen bekam. Jetzt hat Ford nachgelegt: Jake Gyllenhaal und Amy Adams sind die Hauptdarsteller in „Nocturnal Animal“, einem Thriller, der dem Zuschauer fast schon körperliche Schmerzen vor Spannung abverlangt. Gyllenhaal spielt Amy Adams Ex-Mann, der seinen Zorn und seine Trauer nach der Trennung in einem Buch verarbeitet. Und dieses Buch ist ein schonungsloser, brutaler Thriller. Ab dem 22. Dezember im Kino.

Vaiana

„Vaiana“ kommt ebenfalls am 22. Dezember ins Kino und ist das perfekte Gegenprogramm zu Nocturnal Animals. Immerhin hat nicht jeder Lust, sich zur Weihnachtszeit einen Psychothriller anzuschauen. „Vaiana“ ist Disneys neue Prinzessin, schlägt in die gleiche Kerbe wie „Die Eiskönigin“. Es wird viel gesungen und die Animationen sind auf höchstem Niveau.

Warner Warner


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