Eine Fundgrube für Jazz-Freaks

Bielefelder Katalog Jazz – 1977/78Bearbeitet von Manfred Scheff-

ner. Bielefelder Verlangsanstalt.

494 Seiten, 10,80 DM Welche Wertschätzung dem „Bielefelder“ anhaftet, mag man am besten an den horrenden Tauschwerten im Ostblock ablesen, obwohl (oder weil?) dort größter Mangel an Importplatten herrscht. Dort wird er wie hier – als eine Art verschlüsseltes und systematisiertes Kompendium sowohl historischer (denn die Platte ist das Geschichtsbuch des Jazz) wie kommerzieller Natur benutzt.

Eine „beinahe vollständige“ Übersicht bietet der Katalog.

Die Einschränkung resultiert daraus, daß die Finnen WEA, RCA und EMI ihre Repertoires nicht gemeldet hatten. Gelegentliche Lücken sind daher schon hinderlich. Immerhin beinhaltet der knapp 500 Seiten starke Wälzer noch Angaben über 2.861 Platten, 26.073 Titel und 38.501 Interpreten. Es gibt, leider, kein besseres Übersichtswerk der in Deutschland erhältlichen Jazzplatten.

Als Dreistigkeit erscheint hingegen der Preis von 10,80 Mark: das ist, als sollte man vorm Betreten eines Kaufhauses Eintritt blechen. Am besten bittet man seinen Plattenhändler um ein kostenloses Exemplar.

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Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.