ES WAR EINMAL

Rock’n’Roll explodiert, New Age enerviert, Soul exekutiert, Fräuleins defloriert — ganz klar: April April!

1.4.1984: Morvin Gayes Voter probiert an seinem Sohn ein neues Erziehungsmittel: 45er Magnum. Die Kugel trifft. 11.4.1961: Robert Zimmermann alias Bob Dylan darf als 19jähriger im Vorprogramm von John Lee Hooker das erste Mal beweisen, daß man als Sänger nicht unbedingt das Maul aufkriegen muß. 12.4.1954: Bill Haley And The Comets nehmen in einem New Yorker Studio „Rock Around The Clock“ auf und bescheren der Welt einen lautstarken Generationskonflikt. 13.4.1962: Reihenweise werden deutsche Jungfrauen von der Affenmusik besessen: Der Hamburger Star-Club öffnet seine Türen. 14.3.1983: Ex-Pretenders-Bassist Pete Farndon läßt es das letzte Mal in seiner Badewanne barschelmäßig abblubbern. 28.4.1968: Mit der Broadway-Premiere von „Hair“ beginnt das neue kuschelige Zeitalter des Wassermanns. Sogar ein Neger darf mitmachen. Wir gratulieren: Jimmy Cliff (1.4.42), Iggy Pop (2.4.47), Helmut Kohl (3.4.30), Gary Moore (4.4.54), Roger Chapman (8.4.42), Herbert Grönemeyer (12.4.56), Fish (24.4.58)

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.