Fink – Fink

Es mussten erst drei Alben vergehen, bis Nils Koppruch und seiner Band nicht mehr die Truck Stop-Frage gestellt wurde: Country auf deutsch, dürfen die das? Die Antwort lautete nicht erst auf diesem Album: Grundsätzlich ja, aber wer sagt denn, dass das hier Country im Sinne von Country ist? Auf Fink schlagen die vier Hamburger einen noch viel weiteren Bogen um tradierte Formen des Americana und finden sich draußen auf hoher See, in einer Nussschale treibend wieder. Ganz allein am Wind schippernd. Keine andere Band kreiste Roots-Sounds mit engelsgleicher Ruhe und dem Hinweis auf die eigene Geschichte derart schlüssig ein. Ein des Truckerschlagers generell unverdächtiges Label wie L’Age D’Or war in diesem Moment die Top-Adresse für Fink, das Album und die Band.

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