Fucked Up

Gehaltvoller Hardcore- Punk aus Toronto.

„Wir mussten Hardcore nicht retten, so schlecht ging es dem Genre gar nicht“, sagt Pink Eyes, der gewichtige Sänger der kompromisslosen kanadischen Punk-Kapelle. „Im Gegenteil, wir werden Hardcore killen wir nehmen einfach die komplette Broken Social Scene auf unser nächstes Album“

Kleiner Scherz-aber Fucked Up sind tatsächlich bereits die Darlings der Indieszene: Ihr extrem cleverer, im Detail auch musikalisch anspruchsvoller Brachial-Punk wird in Blogs wie Stereogum und Brooklyn Vegan gelobt, und die Band tourte in den USA mit derElektro/lndie/ Avantgard-Formation Battles. Pink Eyes gibt gerne zu, viel von Punkbands geklaut zu haben, sieht sich aber durchaus auch von „proggigeren Sachen wie Pink Floyd“ beeinflusst. Unbedingt reinhören!

Fucked UP THE CHEMISTRY OF COMMON LIFE (Matador/Beggars/Indigo) >» ALBUMKRITIK S. 95

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.