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„Game of Thrones“: Die fünf wahren Helden in der Schlacht von Winterfell

Die dritte Folge der achten Staffel „Game of Thrones“ hat ihrem Titel „Die Lange Nacht“ alle Ehre gemacht: In 82 spannungsgeladenen Minuten haben sich die Bewohner Westeros‘ mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die unbesiegbar erscheinende Armee Untoter verteidigt – mit Erfolg!

Und obwohl auch die üblichen Verdächtigen wie Daenerys Targaryen und Jon Snow ihren Teil zum Sieg beigetragen haben, waren es diesmal die Nebencharaktere, deren selbstlose Heldentaten uns die Tränen in die Augen trieben. Hier erfahrt Ihr, wer die fünf wahren Helden in der Schlacht von Winterfell waren.

5. Melisandre

Zugegeben, ein Publikumsliebling war die rote Priesterin noch nie. Immerhin liegt sie mit ihren Vorhersagen nicht nur regelmäßig falsch und hüpft deshalb von einem potentiellen Thronfolger zum nächsten, sondern ist außerdem im Alleingang verantwortlich dafür, dass die kleine Shireen in Staffel 5 auf dem Scheiterhaufen verbrennen musste. Einer Kindsmörderin kann eigentlich nur auf eine Weise vergeben werden: indem sie den Rest der Welt rettet.

Glücklicherweise erweist sich Melisandre in der Schlacht von Winterfell nicht nur durch ihre pyromystischen Kräfte als hilfreich, sondern ist auch der ausschlaggebende Wegweiser, der Arya dazu motiviert, ihre erlernten Attentäter-Skills gegen den Nachtkönig einzusetzen.

In der finalen Szene der Folge legt Melisandre schließlich ein letztes Mal ihre Kette ab und stirbt (vermutlich an Altersschwäche) mit schlohweißem Haar poetisch im Schnee und verwehrt so Ser Davos die Möglichkeit, sich für den Tod seiner Ziehtochter an ihr zu rächen. Man kann eben nicht alles haben.

4. Jorah Mormont

Was fast alle Charaktere in dieser Liste auszeichnet, ist der Umstand, dass sie genau so sterben durften, wie sie es sich vermutlich immer erhofft hatten. Auf kaum einen trifft diese Aussage wohl so sehr zu wie auf Jorah Mormont.

Alarmiert durch die bedenklichen Schreie Drogons, die ihren Ursprung in seinem Kampf mit den Weißen Wanderern haben und ihn dazu zwingen, seine Reiterin abzuwerfen, stürmt der engste Vertraute Daenerys‘ los, um seiner Königin beizustehen.

Tatsächlich schafft es Jorah, die Angreifer so lange abzuwehren, bis diese schließlich durch Aryas Angriff auf den Nachtkönig in ihre Einzelteile zerfallen. Jedoch wurde der tapfere Kämpfer während der Schlacht so sehr verletzt, dass er schließlich in den Armen seiner geliebten Khaleesi stirbt. Einen besseren Ort für seine letzten Atemzüge hätte Jorah sich vermutlich selbst nicht aussuchen können.

3. Beric Dondarrion

Beric Dondarrion ist in seiner Zeit als Ritter und Mitglied der Bruderschaft ohne Banner ganze sechsmal getötet und wiederbelebt worden. Bis zu diesem Zeitpunkt war niemandem so recht klar, weshalb der Rote Gott ihn immer wieder zurückgeholt hat. Nun wissen wir: Es war Berics Bestimmung, Sandor Clegane aus seiner Hoffnungslosigkeit und Angst zu reißen, damit dieser Arya retten und so dafür sorgen kann, dass die junge Stark den Nachtkönig besiegt.

Mit seinem vollen Körperumfang hält Beric im Kampf so viele Weiße Wanderer zurück, dass der Hund mit Arya über der Schulter fliehen kann, und erinnert mit dieser finalen Aktion an den ausgiebig beweinten Heldentod Hodors. Es lässt sich nur hoffen, dass der Blitzlord damit seinen letzten Tod gestorben ist.

2. Lyanna Mormont

Lyanna Mormont, benannt nach der geliebten Schwester Ned Starks (die, wie wir inzwischen wissen, außerdem Jons Mutter war), beweist in ihren finalen Minuten ein letztes Mal, dass Ehre und Mut keine alters- und geschlechtsbedingten Eigenschaften sind. Mit einem markerschütternden Schrei stürmt sie auf den Weißen Riesen zu, der sie zwar wie eine hilflose Puppe packt und zerquetscht, Lyannas letzten Stoß mit dem Schwert mitten ins Auge des furchteinflößenden Untoten aber nicht kommen sieht.

Niemand wird jemals sicher wissen, wie viele Männer durch diese heldenhafte Aktion eines kleinen Mädchens ihr Leben behalten durften.

1. Arya Stark

Und damit sind wir beim real MVP dieser Schlacht: Arya Stark. Zunächst beweist sie sowohl mit Pfeil und Bogen als auch im Nahkampf, wie fähig sie inzwischen als Kriegerin ist. Dann schleicht sie praktisch lautlos durch die mit Weißen Wanderern durchfluteten Gänge der schlosseigenen Bibliothek, und auch, wenn sie schließlich nicht komplett ohne Hilfe auskommt, ist sie doch diejenige, die dem Nachtkönig den buchstäblich letzten Stoß gibt und so seine gesamte Armee auslöscht.

Kein Wunder, dass die Fans diese entscheidende Aktion inzwischen gebührend mit verschiedenen musikalischen Untermalungen feiern.

Weitere lobende Erwähnungen gehen an dieser Stelle an Theon Greyjoy, der endlich von seinen Irrungen und Wirrungen zurückkehren und sich für Haus Stark opfern durfte, und Sandor Clegane, der für Arya seine Angst vor dem Feuer besiegt und sie so unversehrt zu Melisandre befördert.

Jetzt, da der Nachtkönig und seine Weißen Wanderer besiegt sind, geht es ab dem 5. Mai endlich ans Eingemachte: Wer wird am Ende auf dem Eisernen Thron sitzen?

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