Harry & Son

Harry (Paul Newman) ist Witwer. Sein Sohn Howard, Robby Benson, jobbt in einer Autowäscherei. Er träumt davon, Schriftsteller zu werden. Sein Vater hält das für komplette Spinnerei. Deswegen geraten Vater und Sohn immer wieder in Streit.

Harry ist krank. Ihm wird immer öfter schwarz vor Augen. Er ignoriert das. Als er eines Tages auf der Baustelle wieder einen Anfall hat und beinahe einen schweren Unfall verursacht, wird er entlassen. Weil er trotz mehrerer Anläufe keinen neuen Job bekommen kann, torkelt er eines Nachts volltrunken auf seine alte Baustelle und setzt sich in seinen Kran. Die Polizei bringt ihn nach Hause und übergibt ihn der Obhut seines Sohnes.

Howard schreibt derweil eine Kurzgeschichte über die Erlebnisse mit seinem Vater. Howards Freundin ist hochschwanger. Als er sie ins Krankenhaus bringen will, kann er die Aufnahmegebühr nicht bezahlen. Howard selber muß als Geburtshelfer fungieren – das Kind kommt im Taxi zur Welt. Als Howard seinem Vater davon erzählt, reagiert Harry völlig teilnahmslos. Es kommt zum letzten Streit. Aber noch ist nicht aller Tage Abend.

Paul Newman, der schon mehrere Filme geschrieben, inszeniert und produziert hat, führte auch bei „Harry & Son“ selber Regie. Das Drehbuch schrieb er zusammen mit seinem Koproduzenten Ronald L. Bück.

Der Film hat denn auch autobiografische Züge; denn vor Jahren hatte Newmans eigener Sohn für traurige Schlagzeilen gesorgt: Er starb an einer Überdosis Rauschgift.

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