Hat Farid Bang Kontakt zu Salafisten?

Zwei Alben an der Spitze der Charts, eine Gastrolle im Erfolgsfilm „Fack ju Göhte“ und ausverkaufte Konzerte: Farid Bang, der deutsche Gangster-Rapper mit marokkanischen Wurzeln, schwimmt auf der Erfolgswelle. Ein am vergangenen Donnerstag, 4. September, veröffentlichtes Video könnte den 28-Jährigen nun jedoch in die Klemme bringen. Darin wirbt er mit seinem „guten Freund“ Abdurahman für ein Trinkwasserprojekt im Gaza-Streifen, das die Organisation „Ansaar International“ unterstützt.

Wie Bild berichtet, ist Abdurahman Kayser Vorsitzender des Düsseldorfer Vereins. Angeblich komme „Ansaar International“ im NRW-Verfassungsschutzbericht 2013 vor, auf Seite 128. Dort unterstelle man dem Verein „fest mit der Salafisten-Szene verwoben“ zu sein. Und: „Bei den Veranstaltungen traten meist auch aus den Medien bekannte salafistische Prediger auf“.

Auf Anfrage von Bild.de wollte sich das Management von Farid Bang nicht zu den Vorwürfen, der Rapper stünde mit der Salafisten-Szene in Kontakt, äußern. Bis jetzt hat Farid Bangs Videoaufruf bei Facebook mehr als 3500 Likes bekommen, doch häufen sich unter dem Post kritische und teils beleidigende Kommentare seiner eigenen Fans.


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