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Hendrix‘ Haare? Wie Kassettenbänder!

Not macht erfinderisch. Das wissen wir alle seit den wohlmeinenden Ratschlägen unserer Großeltern. Dennoch entsteht aus dieser Not nur selten etwas so Kunstfertiges wie bei der amerikanischen Künstlerin Erika Iris. Weil sie nach ihrem Studium nicht genug Geld für Materialien besaß, improvisierte sie mit allem, was sich finden ließ. Irgendwann stieß sie auf einen Stapel alter Kassetten und fragte sich, welcher Geist noch immer auf diesen Bändern spukte.

„Menschen sind doch irgendwie auch wie diese Kassetten – unsere Gedanken sind eingepfercht in diese seltsame Verpackung namens Körper“, erklärt Iris zur Ausgangsidee ihres Projekts.

Sie zog die Bänder heraus, begann zu experimentieren. Und weil sie in der VIP-Lounge des Hard Rock Hotels in Orlando kellnerte, die Jimi Hendrix gewidmet ist, erinnerten sie die schleifigen Bänder schnell an dessen Haare. Sie formte ihr erstes Porträt. Und obwohl sie inzwischen Geld mit ihrer Kunst verdient, hört sie nicht auf, den Geist musikalischer Tage zu beschwören …


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