Hüftsteif

Den Erfolg von „Dirty Dancing“ kann sich keiner erklären, am wenigsten die konkurrierenden Produzenten. Alles mögliche wird versucht, um das Phänomen zu wiederholen: Vielleicht lag’s am „Dirty“? Zwei Film-Flops mit Patrick Swayze sprechen dagegen.

Dann muß es am „Dancing“ gelegen haben! Der Versuch des Anschluß-Tanzfilms beschert uns eine Klamotte, die mit nichts, aber auch gar nichts etwas zu tun hat, schon gar nicht mit ihrem Titel: „Salsa“.

Ausgerechnet die berüchtigten Cannon-Produzenten haben sich das Thema unter den Nagel gerissen. Vor ihrer Haustür, in einer Autowerkstatt in Hollywood, beginnt die Nullnummer und kommt nicht weiter als bis zur nächsten Neon-Disco.

„Dirty Dancing“-Choreograph Kenny Ortega und Hauptdarsteller Robby Rosa tun ihr Möglichstes. Doch Regisseur Boaz Davidson („Eis am Stiel“) gelingt es, alles so ins Bild zu setzen wie in einem Limonade-Werbespot, der sich einbildet, ein Musikvideo zu sein.

„Salsa“, der Film, ist eine billige, ärgerliche Kopie. Das Original muß erst noch gedreht werden.

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