In memoriam Mini- Disc- von wegen!

MiniDlSC? War das nicht vor einigen Jahren der große Hype? Genau. 1992 kann die neue, kleine WalkmanGeneration auf den Markt, um den antiquierten

Kassettenspielern den Rang abzulaufen.

Zahlreiche Verbesserungen haben schließlich sogar Hifi-Fans von der praktischen Scheibe mit 74 Minuten Spielzeit überzeugt. Im Zuge von Internet, Downloadfieber und MP3-Playern schien die Zukunft dieser vielversprechenden Technologie dann ungewiss. Doch jetzt haben die Sony-Entwickler der MiniDisc eine Frischzellenkurverpasst: Die neuen Hi-MDs verfügen über die enorme Speicherkapazität von einem Gigabyte, d.h. bis zu 45 Stunden Musik. Der Clou aktueller Hi-MD-Player ist ihre perfekte Anbindung an den PC. Mittels USB-Schnittstelle lassen sich Musikdateien ähnlich bequem wie bei MP3-Playern per Drag-and-Drop austauschen. Beispielsweise können mit der Jukebox-Software „SonicStage 2.0′ auch die MP3sder Festplatte auf ein HI-MD-Gerät gezogen und automatisch konvertiert werden. Oder man lädt sich gleich die Songs über Sonys Internet-Download-Dienst „Connect“. Darüber hinaus ist ein moderner Player wie der Sony MZ-NH1 (siehe Abb.] auch als externe „Festplatte“ zum Speichern von Bildern und Dokumenten einsetzbar. Musiker, Bootlegger und Journalisten werden übrigens den eingebauten Mikrofoneingang und den optional wählbaren perfekten PCM-Klang [also CD-Qualität) begrüßen. Denn so lassen sich mit diesen winzigen Geräten echte Profi-Liveaufnahmen machen und verlustfrei auf den Computer überspielen.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.