James Hetfield vertont Doku über Pornosucht (aber nicht so, wie Ihr denkt)

Wer auch nur ein paar Metallica-Songs kennt, der weiß: James Hetfield kann sehr laut und leidenschaftlich „Ja“, „Yeah“, „Oh“ und andere Ausrufe von sich geben. Dass der Sänger und Gitarrist nun einer Dokumentation über Pornosucht seine Stimme leiht, muss aber andere Gründe haben: Hetfield vertont darin keine einschlägigen Szenen, sondern spricht die Off-Texte ein. Und lustig ist das Thema eigentlich auch nicht.

In der von Regisseur Justin Hunt gedrehten Doku „Addicted to Porn: Chasing the Cardboard Butterfly“ geht es nicht nur um Menschen, die sich gerne mal Pornofilme anschauen. Es geht vielmehr um solche, die das derart intensiv und wiederholt tun, dass 1. ihr Privatleben darunter leidet und man 2. von einer Sucht sprechen kann oder muss. In der Kurzbeschreibung der Filmdatenbank ImdB wird der Inhalt wie folgt zusammengefasst: „Like it or not, porn is here and it is harmful. In this controversial film, award-winning filmmaker Justin Hunt dissects the impact of pornography on societies around the globe, from how it affects the brain of the individual, to how modern technology leads to greater exposure to youth, to watching it literally tear a family apart. In what may well be one of the most devastating issues in modern culture, this film will break down the damage that porn is doing to us a human race and leave you thinking that it’s clearly time that we start taking porn addiction a bit more seriously.“ Die These von Hunt lautet also: Pornografie ist gefährlich.

James Hetfield und Justin Hunt arbeiteten bereits 2011 an dessen Doku „Absent“ zusammen. Metallica veröffentlichten im November 2016 ihr elftes Studioalbum HARDWIRED… TO SELF DESTRUCT.


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