Jugendsünde

Platten, für die wir uns heute ein bisschen schämen. Diesmal mit

Rainbow

Rising

Der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass man Rainbow nicht lieben sollte. Doch ich liebe Rainbow. Vor allem Rising, unter „ernsthaften“ Rockfans die meistgehasste Platte des Jahres 1976, liebe ich so sehr, dass es mir peinlich ist, mit Nibelungentreue seit 34 Jahren. Ausgerechnet Rainbow, Ritchie Blackmores Band nach Deep Purple, in der er seine altbackenen Fieberträume über Schlösser, Elfen, Drachen in hüftsteifen Hardrock packen durfte, unterstützt von Cozy Powells Donnerhackprügelschlagzeug und dem theatralischen Ausdrucksgesang von Ronnie James Dio. Nein: Das. Geht. Nicht. Ich schäme mich. Aber ich finde Rising unerreicht großartig. Tomasso Schultze

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