Komoren

Ein nahezu unentdecktes Reiseziel für abenteuerlustige Traveller liegt vor der Ostküste Afrikas, zwischen Madagaskar und den Seychellen: die Inselgruppe der Komoren. Erst 1975 entließen die Franzosen ihre ehemalige Kolonie in die Unabhängigkeit, seitdem hat sich die Infra-Struktur nur langsam entwickelt. Touristisch – nach europäischen Maßstäben – erschlossen, ist einzig die Hauptinsel Grande Comore mit der Hauptstadt Moroni und dem Flughafen.

Die kleineren Inseln Moheli und Anjonan sind per Flugzeug oder Boot von der Hauptinsel zu erreichen. Allerdings läuft hier noch das Leben unverfälscht und natürlich ab. Die Bewohner sind ausgesprochen freundlich, vermieten kleine Hütten oder räumen für einige Tage gegen ein geringes Entgelt das eigene Häuschen und ziehen zu Nachbarn oder Verwandten. Die afrikanische Musik- und Tanzkultur kam mit geflohenen Sklaven vom afrikanischen Festland und hat sich zu einer rhythmischen Mischung aus Sega und Salsa entwickelt, die bei jedem Dorffest dargeboten wird.

Auch auf Grande Comore herrscht kein Massen-Tourismus. Hier laden der Vulkan „Kartala“ mit dem größten Vulkankrater der Welt oder die Baobab-Plantagen, riesige Gewürz- und Parfümpflanzen-Anlagen, zum Wandern und Staunen ein. Keine Frage, daß die Strände paradiesisch, sauber, einsam, kilometerlang, sind. Übernachtungstips: „Relais de Singani“ kleines, einfaches Guesthouse, das Hotel „Itsandra Sun“, 20 Zimmer, mit eigener Badebucht oder die luxuriöse Ferienanlage „Le Galawa Sun“ mit Tennisplätzen und allen erdenklichen Wassersportmöglichkeiten.

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