Laura Marling

Die Kunst des Geschichtenerzählens beruht nicht allein auf Inhalt und formschönen Worten, auch der Vortrag muss stimmen.

Die Kunst des Geschichtenerzählens beruht nicht allein auf Inhalt und formschönen Worten, auch der Vortrag muss stimmen. Mit gerade einmal 22 Jahren beherrscht die englische Sängerin Laura Marling dieses Handwerk bereits so gut, dass sie die aufstrebende Londoner Nu-Folk-Szene inmitten von nicht weniger talentierten Weggefährten wie Mumford & Sons und Noah And The Whale maßgeblich mitprägte. Sowohl ihr Debütalbum Alas, I Cannot Swim (2008) als auch der Nachfolger I Speak Because I Can (2010) wurden mit Nominierungen beim Mercury Prize gewürdigt und bescherten ihr einen Platz im Vorprogramm von Adam Green und Andrew Bird. Mit ihrem dritten, spürbar gereifteren Album A Creature I Don’t Know begab sie sich vorigen Herbst auf eine UK-Tour, die sie ausschließlich durch Kirchen führte. Ein Rahmen, der aufmerksame Zuhörer versprach und die Intimität der Songs sowie die Klarheit ihrer Stimme betonte. Weise fühlt sie sich wegen ihrer tiefgründigen Texte jedoch nicht: „Meine lyrische Schärfe wird oft mit einer Kenntnis gleichgesetzt, die ich noch gar nicht besitze“, sagt die 2011 bei den Brit Awards zur „Best British Female Artist“ gekürte Sängerin aus der südenglischen Graftschaft Hampshire. Aller Bescheidenheit zum Trotz wird Laura Marling ihre Songs in Begleitung ihrer Band auch bei den deutschen Club-Konzerten sicherlich gewohnt wortgewandt und feinfühlig präsentieren.

22.3. München, Atomic Café

23.3. Berlin, Lido

24.3. Hamburg, Knust

www.mlk.com

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