Les Humphries Singers


Ihre Show ist dynamisch, ihr Sound explosiv – für die LES HUMPHRIES SINGERS gibt es heute auf der ganzen Welt keine Konkurenz. Das fängt schon mit der bunten Zusammenstellung des 12köpfigen Chores an. Les, der junge Ex-Seemann aus Grossbritannien, der nach Hamburg auswanderte, um etwas völlig Neues, noch nie Dagewesenes auf die Beine zu stellen, hatte die rettende Idee. Er beschloss, eine Gruppe von Sängern der verschiedensten Nationalitäten und Hautfarben um sich herum zu versammeln und landete damit einen Erfolg, an den er selbst nie zu hoffen gewagt hätte. Liz Mitchell aus Jamaica, Judy Archer und Victor Scott aus Trinidad, Peggy Evers aus Schweden, Jimmy Bilsbury aus England, Malcolm Maragon aus Santa Lucia, Enry und Myrna David von den Philippinen, Christopher Yim aus Korea, Tina Werner und Jürgen Drews aus Deutschland zählten schon 5 Monate nach ihrem Zusammentreffen in Mai 1970 zu den Spitzenreitern des internationalen Showgeschäfts. Bereits ihre erste „Single „Rock My Soul“ eroberte die internationalen Hitparaden und „“Soolaimon“, die zweite Aufnahme, stand in Argentinien schon wenige Wochen nach Veröffentlichung auf dem ersten Platz. Der Grundstein war gelegt, den eigentlichen Durchbruch brachte jedoch erst ihr Album „“I Believe“, von dem der Track „“To My Fathers House“ als Single ausgekoppelt wurde. In Holland und Belgien belegte diese Nummer 10 Wochen lang den ersten Platz und am 2. Januar 1971 wurde den Les Humphries Singers für 130.000 verkaufte Singles von „“To My Fathers House“ ihre erste Goldene Schallplatte überreicht. Auf der darauffolgenen Holland-Tournee bewiesen sie, dass sie live wahrmachen können, was sie im Studio versprechen. Aber nicht nur in Holland und Belgien war man auf den bunten Chor aufmerksam geworden. Ihre Platten erreichten unter anderem auch in England, Frankreich und Skandinavien hohe Verkaufsziffern und ihre Deutschland-Tourneen waren jeweils schon vor Beginn voll ausverkauft. Das macht ihnen, besondern wenn man bedenkt wie sehr der deutsche Markt zur Zeit mit ausländischen Gruppen überfüttert wird, so leicht keiner nach. Der am 10. August 1942 geborene und 1,88 m grosse Les Humphries zählt heute zu Deutschlands meistbeschäftigten Produzenten/Arrangeuren/Songwritern. Aber obwohl er inzwischen auch für andere Interpreten, wie z.B. Hildegard Knef, Lieder masschneidert, hat er darüber seine „“Singers“ nicht vernachlässigt. Mit ihrer vierten Single „“We’ll Fly You To The Promised Land“ und der fünften „“We Are Going Down Jordan“ ging der Erfolgssturm weiter und er hat seinen Höhepunkt noch längst nicht erreicht. Ihre letzte LP „“Singing Kaleidoscope“ zeigt die ganze Skala ihres Könnens und ihre modernen Gospelsongs haben inzwischen in allen Ländern der Welt unzählige Liebhaber gefunden.