Måneskin und Iggy Pop: So klingt die gemeinsame Version von „I Wanna Be Your Slave“

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Nachdem Måneskin erst vor wenigen Wochen mit dem Musikvideo zur Single „I Wanna Be Your Slave“ an den Start gingen, folgt nun bereits der nächste Coup der ESC-Gewinner: eine neue Version desselben Liedes mit niemand Geringerem als dem „Godfather of Punk“, Iggy Pop.

Ihr Album TEATRO D’IRA: VOL. 1 ging rund um den Globus auf die Eins und „I Wanna Be Your Slave“ hält sich seit mittlerweile zehn Wochen in den Top 10 der Deutschen Single Charts – ein Ende der Erfolgsgeschichte Måneskins scheint vorerst nicht in Sicht zu sein. Jetzt haben sich die Italiener*innen für ein Feature mit Stooges-Sänger Iggy Pop zusammengetan.

„Er hat uns überhaupt erst dazu inspiriert, eine Band zu gründen“

Spekulationen und Wünsche zu möglichen Måneskin-Features häuften sich zuletzt im Netz. In früheren Interviews gab Sänger Damiano zu, gerne mal mit Harry Styles oder den Arctic Monkeys zusammenarbeiten zu wollen. Mit dem Iggy-Pop-Feature scheinen sich Måneskin nun jedoch einen weitaus größeren Traum erfüllt zu haben, wie die junge Band durchblicken ließ:

„Es war eine solche Ehre, dass er unsere Musik mag und mit uns arbeiten wollte. Wir sind ja nicht nur mit seiner Musik aufgewachsen, sondern er hat uns auch überhaupt erst dazu inspiriert, eine Band zu gründen. Es ist unglaublich, dass wir die Chance hatten, ihn kennenzulernen und gemeinsam Musik zu machen.“

Mehrgenerationen-Schmuddelrock

Tatsächlich scheinen sich Måneskin in mehrfacher Hinsicht von Altpunker Iggy Pop inspiriert haben zu lassen. Schon im Jahr 1969 verkündete der Sänger in einem Stooges-Song: „I Wanna Be Your Dog“.

Mit ihrer exaltierten Art, den freizügigen Outfits und dem (vermeintlich) provokanten Aufbrechen von Genderrollen führen Damiano, Vic, Thomas und Ethan letztlich das weiter, was ihr Vorbild einst in für damalige Verhältnisse skandalösen Bühnenshows begann. Auf der neuen Version zu „I Wanna Be Your Slave“ wird also gewissermaßen der Staffelstab des Schmuddelrocks von einer Generation an die nächste übergeben. Das Resultat klingt zwar nicht besonders raffiniert, dürfte aber dennoch als Meilenstein in Måneskins noch junger Geschichte eingehen.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf rollingstone.de +++ 


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