Marteria spielt Konzert gegen Rechtsruck in Vorpommern

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Anklam, die Kleinstadt in Vorpommern, ist zu einem Symbol des Rechtsradikalismus in Deutschland geworden. Hier findet sich die NPD-Zentrale, die „Nationale Bibliothek“ und ein von der faschistischen Szene rege frequentierter Klamottenladen. Im Hinblick auf die Landtagswahlen, die am 4. September in Mecklenburg-Vorpommern stattfinden, haben Feine Sahne Fischfilet mit der von ihnen ins Leben gerufenen Initiative „Noch nicht komplett im Arsch“ ein Gratis-Konzert eben dort organisiert, wo Widerstand gegen den rechten Rand am meisten gebraucht wird: in Anklam.

Am gestrigen 23. August spielte kein Geringerer als Marteria, seines Zeichens gebürtiger Rostocker und noch heute tief verwurzelt in Mecklenburg-Vorpommern, auf dem Bahnhofsvorplatz Anklams auf. Bei seinem einzigen Auftritt 2016 zauberte er im späteren Verlauf des Konzertes Toten-Hosen-Sänger Campino als Special Guest aus dem Hut.

600 Besucher wurden erwartet, am Ende setzten über 2.000 Menschen aus ganz Mecklenburg-Vorpommern ein lautes Zeichen gegen den sich andeutenden Rechtsruck im Landesparlament Mecklenburg-Vorpommerns. Seht Euch hier einen Video-Mitschnitt von „Kids (2 Finger an den Kopf)“ live in Anklam an:

Marteria in Anklam auf YouTube ansehen

Die ARD war ebenfalls vor Ort und sprach für die „tagesthemen“ mit Marteria, Campino und Feine-Sahne-Fischfilet-Sänger Monchi über die Notwendigkeit dieser Veranstaltung. Den Beitrag könnt Ihr Euch hier ansehen:

 


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