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Michael Wendler bewirbt sich in Florida als „German King of Pop“

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From Dinslaken to Disney World: Den ach so gebeutelten Michael Wendler, Popschlagerfans, „Dschungelcamp“-Zuschauern und ihm selbst besser als Der Wendler bekannt, hat wieder der Größenwahn gepackt. Nachdem der 45-Jährige aufgrund finanzieller Schräglage seine Ranch verkaufen musste und die Tingelauftritte durch die Großraumdiskotheken dieses Landes offenbar auch allein nicht das Wahre sind, verschlägt es den Wendler in die wirklich große weite Welt.

Nein, er hat die Gesangskarriere leider nicht an den Nagel gehängt und sich einem Stamm Schweigender in irgendeiner Wüste angeschlossen. Schlimmer: Michael Wendler hat ein Konzert in den USA angekündigt, und die Art und Weise, wie er das tat, dürfte dem musikalischen Image Deutschlands mehr schaden, als es Hasselhoffs Erfolg bei uns je tat.

Auf Facebook postete Michael Wendler am Mittwoch folgendes Poster:

DAS ERSTE KONZERT IN FLORIDA STARTET ENDE FEBRUAR 😍Weitere Informationen folgen !

Posted by Michael Wendler on Mittwoch, 11. Oktober 2017

Ihr seht richtig: In schlechtester Wahlkampfplakatmanier kündigt Michael Wendler („Sie liebt den DJ“) mit Harald-Glöööckler-Gedächtnisbart nicht nur „Das erste Konzert in Florida“ an, sondern, bezeichnet sich auf dem Poster als, Achtung, „The German King Of Pop“. Ein ganz offensichtlich ungeschützter Begriff, so wie in Berlin jede Pommesbude den angeblich „besten Burger in der Stadt“ brät. Gleichzeitig aber auch einer, der austeilt und die falsche Fährte legt: Grönemeyer? Helene? Nena? Bill Kaulitz? Sind die alle denn nichts wert?

Wendlers Ankündigung wirft aber auch ein paar weitere Fragen auf: Wird er mit seiner Tochter Adeline Disney World besuchen? Darf seine Frau und Managerin Claudia mit? Wie viele Fans erwartet er, wenn er für ein Treffen mit ihnen einen ganzen Tag in Cape Coral anberaumt? Werden die USA dieses Poster als eine Kriegserklärung verstehen? Vor allem aber: Warum kann er sich offenbar ein Flugticket in die USA leisten, aber keinen Grafiker?

Photoshop Philipp, warst Du das?

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