Mit ironischem Powerpop zünden Samba die zweite Stufe ihrer Karriere

Die Newcomer aus Münster übten sich schon auf ZUCKERKICK im musikalischen Dreisprung. Melodie, Keyboard und möglichst laute Gitarren. Keine Posen, keine Effekte, sondern trockene, fröhliche Popsongs. Frisch, unfrisiert und ohne Pathos.“Pop und basta“ könnte das Motto gelautet haben, als sich Knut Stenert, E.V. Hirzel und Götz Grommeck in den Hamburger Soundgarden-Studios einschlössen, um einen würdigen Nachfolger für ZUCKERKICK einzuspielen. Ein engagierter Chris von Rautenkranz drehte an den Reglern, und schon nach gerade mal acht Wochen hatte das Trio um Knut Stenert die 16 Songs für das neue Album T.B.A. im Kasten. Stücke mit solch programmatischen Titeln wie „T-Shirt, ich liebe dich“,“Sommerhit“- und eine rätselhafte Coverversion, die auch auf der ME/Sounds-CD zu finden ist. Dem melancholisch-grüblerischen „Kummer“ nämlich, einer tiefen Verneigung vor den wirklichen Helden heimischer Sangeskunst. Wer das wohl gewesen sein mag?

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.