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Highlight: Die besten Filme auf Netflix – sortiert nach Genre

Neu bei Netflix: Das sind die besten Serien und Filme im Januar 2019

Das Angebot von Netflix ist bekanntlich dynamisch, fast wöchentlich erscheinen neue Filme und Serien in der Mediathek, andere Titel verlassen allerdings auch regelmäßig das Programm. Nachdem Netflix im Dezember 2018 vor allem mit Spielfilmen wie „Roma“ oder „Bird Box“ viel Prestige und zufriedene Nutzer generieren konnte, stehen im Januar wieder Serien im Mittelpunkt.

Es sind primär neue Staffeln erfolgreicher Serien, die zu den Highlights im neuen Monat zählen werden. So kehren beispielsweise „Star Trek“ und „Eine Reihe betrüblicher Ereignisse“ zurück. Alle weiteren wichtigen Neustarts haben wir nachfolgend für Euch zusammengetragen. Das wahre Highlight des Monats könnte übrigens eine Dokumentation werden.

Hier sind die Netflix-Highlights im Januar 2019

Filme

„T2: Trainspotting“, ab dem 16. Januar: Zwei Jahrzehnte lang haben Fans des Kultfilms „Trainspotting“ auf die passende Fortsetzung von Regisseur Danny Boyle gewartet. 2016 feierte sie dann Premiere auf der Berlinale, ging in den Kinos aber gnadenlos unter. Die neuen Geschichten von Spud, Sick Boy und Renton konnten nicht an den Sog des Vorgängers heranreichen, für eine gute Zeit auf Netflix reicht „T2“ aber allemal.

Kooperation

„Die irre Heldentour des Billy Lynn“, ab dem 2. Januar: Superregisseur Ang Lee erzählt hier von einem Soldaten, der den Krieg im Irak knapp überlebt hat und in einem Gefecht sogar zum Helden wurde. Zurück in den USA findet der junge Billy Lynn allerdings auch nicht zurück ins Leben, da das Militär ihn zum Aushängeschild macht und ihn auf Propaganda-Reise schickt. Neben Newcomer Joe Alwyn spielen noch Garrett Hedlund, Steve Martin und Kristen Stewart mit. Große Gefühle, wirklich!

Szene aus „Billy Lynn“

„The Lego Batman Movie“, ab dem 6. Januar: Der „Lego Movie“ wurde 2014 zum Überraschungshit, die Meta-Ebene im Klötzchenfilm lässt noch heute viele Zuschauer darüber hinwegsehen, dass sie sich gerade einen extrem aufwändigen Werbespot anschauen. Lego-Batman wurde schnell zur beliebtesten Figur des Films und erhielt seinen eigenen Film, der stellenweise auch wieder unverschämt gut funktioniert. Auch weil Batman nicht nur gegen den Joker, sondern auch gegen Sauron aus „Herr der Ringe“ vorgehen muss.

Lego Batman wird im englischen Original von Will Arnett gesprochen.

 

Neue Serien auf Netflix

„Star Trek: Discovery“, ab dem 18. Januar: Die sündhaft aufwändige Zusammenarbeit von Netflix und dem US-Sender CBS wurde 2016 zum Erfolg – selbst die üblicherweise nörgelnde „Star Trek“-Fangemeinde mochte Discovery, obwohl der Fokus der Serie mehr auf Action statt Diplomatie liegt. Nun kommt die zweite Staffel zu Netflix, wenn auch nur im wöchentlichen Rhythmus.

„American Crime Story: Der Mord an Gianni Versace“, ab dem 18. Januar: Bereits die Aufarbeitung des Falles O. J. Simpson sorgte für begeisterte Zuschauer und einige Awards. Nun beleuchtet „American Crime Story“ den im Titel erwähnten Mord an Gianni Versace. Ein Serienkiller erschoss ih vor seiner Villa, der Täter stand schon länger auf der Fahndungsliste des FBI. In der Verfilmung brillieren Ricky Martin (ja, der Ricky Martin) und Penélope Cruz als Donnatella Versace.

„Sex Education“, ab dem 11. Januar: Gillian Anderson hat nach „Akte X“ und „Hannibal“ eine neue Serie gefunden. In „Sex Education“ spielt sie eine Sexualtherapeutin, deren Sohn in seiner Schule von dem Wissen seiner Mutter profitiert und seinen eigenen Aufklärungskurs startet. Die Serie findet trotz einiger klamaukiger Einlagen bereits kurz nach dem Start ein weites Publikum.

Szene aus „Sex Education“.

Dokumentation

„Fyre“, ab dem 18. Januar: Vor zwei Jahren sollte auf einer Insel vor den Bahamas das beste, also wirklich das allerbeste Festival aller Zeiten stattfinden. Zumindest für solche Leute, die mit Festivals Insta-Fotos mit viel Dekolletee und aufgepumpten Typen mit weißen Hosen verbinden. Doch statt einer Luxus-Party am Strand folgte die Katastrophe: Festival-Besucher, die mindestens 12.000 Dollar für ein Ticket bezahlt haben, mussten für Stunden auf den Rollfeldern von Flugplätzen warten (man wurde zur Insel geflogen). Das Essen war schlecht, die Behausungen für die Gäste entsprachen nicht dem versprochenen Standard. Die sozialen Netzwerke wurden mit Beschwerden und Beweisfotos geflutet, blink-182 haben vorsichtshalber einen Tag vor dem Festival abgesagt – ein Warnschuss, den niemand hören wollte. Bier gab es übrigens auch nicht, die Veranstalter hatten es zu spät bestellt.

Das PR-Desaster für die Veranstalter wird nun in einer exklusiven Netflix-Dokumentation aufgearbeitet. Genügend Material von gestrandeten Festival-Besuchern ist ja bekanntlich vorhanden, dazu begleiteten die Macher der Doku Investoren, zwielichtige Geschäftsmänner sowie Rapper Ja Rule, der ebenfalls an dem „Fyre“ verdienen wollte. Den Trailer könnt Ihr Euch hier anschauen:

Sony
YouTube/WarnerAnimations
Netflix

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