Neu im Kino: „Beste Chance“, eine US-Komödie, ein Schriftstellerin-Porträt und Vivian Maier

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Film der Woche:

„Beste Chance“

Deutschland 2014, Regie: Marcus H. Rosenmüller , mit Anna Maria Sturm, Rosalie Thomass, Volker Bruch

Die andere Heimat: Marcus H. Rosenmüller beendet seine Bayern- Trilogie.

Sieben Jahre hat sich „Wer früher stirbt, ist länger tot“ -Regisseur Marcus H. Rosenmüller Zeit gelassen, um seine mit „ Beste Zeit“ (2006) und „Beste Gegend“ (2007) begonnene Heimat-Trilogie über zwei Freundinnen aus dem Dachauer Land zu komplettieren. „Nix hat sich verändert“, sagt eine der beiden zu Beginn des Films.

Was natürlich gelogen ist. Nachdem die Weltflucht der beiden Mädchen bislang kurz hinter dem Brenner scheiterte, führt der dritte Film bis nach Indien, wo es sich Rosenmüller nicht verkneifen kann, auch seinen „Sommer in Orange“ anklingen zu lassen. Es ist eben nicht nur eine milde komische, sondern auch eine spirituelle Sinnsuche, um die es da gehen muss. Kein großer Wurf, aber sympathisch allemal. Omm.

AUßERDEM NEU IN DEN KINOS UND MIT EINEM EIN-SATZ-SCHNELLCHECK AUFGEFÜHRT:

MÄDELSABEND

Bekannte Namen: Elisabeth Banks

Elisabeth Banks stolpert in dieser Komödie völlig verkatert  durch Los Angeles

Gehen wir rein…, weil die Komödie für kurzweiligen Spaß sorgt.

VIOLETTE

Bekannte Namen:
Porträt der französischen Schriftstellerin Violette Leduc und ihre Beziehung zu ihrer Mentorin Somone De Beauvoir
Gehen wir rein… weil das Biopic Lust auf das Lesen der Bücher macht.

FINDING VIVIAN MAIER

Bekannte Namen:
Dokumentation über die Fotografin Vivian Maier, die zu Lebzeiten als Kindermädchen arbeitete und erst danach als Fotografin berühmt wurde.
Gehen wir rein… weil die Dokumentation packend erzählt ist.


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