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Olivia Breen: Spitzensportlerin wehrt sich gegen Kritik an vermeintlich zu kurzen Shorts

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Am 18. Juli wurde die zweifache paralympische Weltmeisterin Olivia Breen nach einem Wettkampf im Weitsprung für ihre Kleidung gemaßregelt. Eine Mitarbeiterin der englischen Meisterschaften habe Breens Turniershorts als zu kurz und unangemessen bezeichnet. Jetzt äußerte sich die 24-Jährige auf Twitter zu dem Vorfall.

„Ich frage mich, ob männliche Athleten ebenso kritisiert worden wären“

Für die Kritik zeigte Breen wenig Verständnis. Sie habe die betreffenden Shorts seit Jahren getragen und wolle sie diesen Sommer auch zu den Paralympics in Tokio mitnehmen. Zugleich stelle sich die Frage, inwiefern die Beanstandungen auch mit Sexismus zusammenhingen: „Ich frage mich, ob männliche Athleten ebenso kritisiert worden wären. Ich hoffe, keine andere weibliche Sportlerin musste diese Erfahrung machen.“

Infolge der Auseinandersetzungen stehe Breen derzeit mit dem englischen Sportverband in Kontakt und plane, offiziell Beschwerde einzulegen. Damit wolle die vielfach ausgezeichnete Leichtathletin ein Zeichen setzen: „Ihr habt kein Recht, mir zu sagen, was ich anziehen oder nicht anziehen darf“, betonte Breen in einem Interview mit CNN.


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