Peter Gabriel: So

Nach den recht verstiegenen Sound-Experimenten seiner vorangegangenen Solo-Alben sei während der Vorbereitung zu den „So“-Sessions in ihm „der Wunsch wiedergekommen, auch mal wieder etwas solidere Musik, richtige Songs zu schreiben“, erzählte Peter Gabriel im Sommer 1986 dem Musikexpress. Das sollte sich auszahlen: Nicht nur mit der raffinierten Soul-Hommage „Sledgehammer“, einem Tribut an Gabriels Jugendidol Otis Redding, gelang dem einstigen Genesis-Sänger die perfekte Symbiose aus Kunst und Kommerz. Zu den Highlights des Albums zählten zwei Duette: Kate Bush übernahm den weiblichen Gesangspart in „Don’t Give Up“,Youssou N‘ Dour sang auf „In Your Eyes“. Als absoluter Volltreffer (und dauerwirksamer Verkaufstreibsatz für das Album) aber erwies sich das revolutionäre Video zur Single „Sledgehammer“: Der Clip von Regisseur Stephan A. Johnson war lange Jahre das meistgespielte Video auf MTV.

Produzenten: Peter Gabriel, Daniel Lanois

Beste Tracks: „Sledgehammer“, „Mercy Street“, „Red Rain“, „Big Time“

Ist ja hochinteressant „….. Don’t Break The Rhythm“, die B-Seite der „Sledgehammer“-Single, ist quasi die Beta-Version von „Mercy Street“. Gabriel hatte im Studio so lange daran herumgebosselt, bis ein komplett neuer Song entstanden war. Und nur der schaffte es auf das Album.

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