Peter Maffay – Sonnein der Nacht

So ein Video kostet Geld. Und wenn man den Entschluß faßt, ein neues Album optisch umzusetzen, wird’s beinah unerschwinglich (zumindest für deutsche Verhältnisse). Da kann man schon ein paar Glimmstengel mehr durchziehen, wenn ein finanzieller Potenzprotz wie die Rauchwarenindustrie sich bei geschickter optischer Präsentation einigermaßen erkenntlich zeigt. Außerdem paßt’s sowieso zum Image. Also, Go West, young man!

Maffay, bekannt als „Rambo der deutschen Schlagerszene“ (courtesy H. Rossacher). hat 50 Minuten Zeit, sich dem deutschen Publikum so zu präsentieren, wie er sein Spiegelbild gerne sehen möchte. Der lonesome hero, hart wie Stahl, zuweilen melancholisch, dann wieder zornig; wirklich lachen kann der Mann aber scheinbar nicht, schon gar nicht über sich selbst.

Maffay auf dem Motorrad, in China, irgendwo in Amerika, im Ruhrpott, am Billard-Tisch, etc. Nur eines vermißt man: Die Warnung des Gesundheitsministers.

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