Polizei findet Betäubungsmittel im Studio von HoodBlaq

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Bei der Rapcrew HoodBlaq fand am Montag, dem 20. Juni 2022, eine Haus- bzw. Studiodurchsuchung statt. Die Rapper aus Rheinland-Pfalz posteten auf Instagram Fotos von ihrem verwüsteten Studio und kommentierten sie wie folgt:

„Ein erneuter Versuch etwas zu finden. Ohne Erfolg! Grüße gehen raus an die Staatsanwaltschaft und Polizei Ludwigshafen am Rhein, mit jedem Versuch wachsen und werden wir stärker!!!“

Polizei Rheinland-Pfalz kommentiert auf Instagram

Die Polizei nahm die Grüße tatsächlich in Empfang und kommentierte unter dem Posting der Rapcrew – und schilderte ihre Sicht auf die Durchsuchung. Ihr zufolge hatten die Ordnungshüter nämlich durchaus Erfolg, dem Insta-Kommentar (und der offiziellen Pressemitteilung) zufolge fanden die Polizisten „ eine erhebliche Menge Betäubungsmittel“. Was die Polizei unter einer „erheblichen Menge“ versteht? In diesem Fall stolze 800 Gramm Marihuana und 2 kg Amphetamin.

Ausgelöst worden sein soll der Einsatz durch Schreie aus der Wohnung, die von der Polizei als Hilferufe interpretiert wurden. Außerdem nahmen die Beamten einen Cannabisgeruch im Umfeld der Wohnung wahr. Beim Öffnen der Wohnungstür stellte sich ein 23-Jähriger den Polizisten in den Weg, der dieser so am Betreten der Wohnung hinderte. Er wurde kurzerhand am Boden fixiert – wogegen er sich mit Schlägen wehrte. In dem darauffolgenden Chaos erschienen weitere Personen an der Tür und griffen die Polizisten an.

Neues Musikvideo von HoodBlaq?

Erst mit Verstärkung konnten die Polizisten die Lage unter Kontrolle bringen und die Wohnung durchsuchen. Darauffolgend stellten die Beamten gleich noch einen Regelverstoß fest: Einige der sich in der Wohnung befindlichen Personen waren zuvor an einem „nicht genehmigten Musikvideodreh einer Rap-Gruppe“ involviert. Bedeutet wohl: Wir können uns auf ein neues Musikvideo von HoodBlaq freuen! Erst kürzlich erschien ihre Single „Siedlung“, die vermuten lässt, das die Jungs von HoodBlaq noch öfter Stress mit der Polizei haben könnten.


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