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Pornceptual: Tanz den Pasolini



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Gedacht und gegründet wurde Pornceptual als Party – und damit als Plattform. Für Freiheit und für diejenigen, die sie erfahren wollen. Zwar sind die Veranstaltungen sexuell geladen, wie der Name bereits andeuten mag, jedoch geht es hier nicht in erster Linie um Sex. Es geht um die Einstellung der Besucher und neue Erfahrungen; vielleicht um die Bereitschaft, eine selbstgesteckte Comfort-Zone zu verlassen. Die Freiheit dazu bietet Pornceptual fast ohne Grenzen.

Kenne deine Grenzen – und die der anderen

Fast, denn: Wer mitspielen möchte, muss sich der geltenden Regeln bewusst sein. Wer nicht möchte, wird nicht angefasst. Wer sich dem widersetzt, fliegt raus. Pornceptual ist in der Tat eine riesige Veranstaltung: Von den 2.500 Besuchern, viele von ihnen aus dem Ausland fürs Event angereist, hat knapp die Hälfte vor Ort Sex – wobei selbstredend keine Paarung, Vorliebe oder Orientierung ausgeschlossen ist. Pornceptual ist wahrlich inklusiv. Der Rest schaut zu oder widmet sich dem weiteren Angebot: Techno, Tanz, ein Sexkino, Performance. Auch in seiner Definition lässt sich Pornceptual kaum auf den Begriff Party runterbrechen.

Das grundsätzlich 14 Stunden umfassende Event ist sprichwörtlich ein Erlebnis für alle Sinne. Wonach sich der gemeine Partygänger sehnt, wird hier also genau so befriedigt, wie die Gelüste des extrovertierteren Publikums. Was aber alle vereint, ist ein gemeinhin herrschendes Gefühl von gegenseitiger Akzeptanz, eine Offenheit mit Verständnis als Schlussfolge. Eben das ist grundlegend, damit die Veranstaltung so funktioniert wie bisher. Beschränkt sich die Freizügigkeit hier doch nicht nur auf sexuelle Handlung; das Publikum ist entweder vollständig entkleidet, halbnackt oder gekleidet im Fetischaufzug.

Nicht nur das Eine, sondern alles

Neben dem Veranstaltungsort Berlin, macht Pornceptual seit einiger Zeit ebenfalls Schritte in andere Städte und Länder. Die Besucherzahl mag geringer sein, gilt Berlin doch weltweit als Mekka für ausufernde Partys im Technobereich – als Hedonismushauptstadt. Anzutreffen ist Porceptual nun auch im Rahmen von LGBTQ-Festivals, oder als Gastauftritt in Skandinavien, Holland oder Tschechien. Das Phänomen breitet sich aus. Dabei beschränkt sich die Expansion nicht einzig aufs Geographische. Zu Pornceptual gehören neben einem Magazin ebenfalls Ausstellungen, Performance, multimediale Auftritte vieler Art. Und ganz nebenbei eine umfangreiche Website, die alles Treiben umfassend dokumentiert und wie die Veranstaltung selbst zum Mitmachen einlädt.

Mitgeredet

In der neuen Folge des Telekom Electronic Beats Podcasts ist die Pornceptual-Mitbegründerin Raquel Fedato zu Gast. Im Kollektiv veranstaltet sie die ungezügelte Partyreihe, die den Begriff und die Idee von Porno neu definiert. Sie erzählt uns, wie sie ihre Berufung zum Beruf (und umgekehrt machte), von Ekstase und den Hürden von Pornceptual.


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