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Preview: Die zweite Ausgabe von ME.MOVIES – ab Donnerstag am Kiosk!

Am 24. Oktober erscheint sie endlich: die neue Ausgabe unseres Sonderheftes ME.MOVIES, das Magazin für Film, Serien und Kultur. Nachdem die erste Ausgabe auf derart hohen Zuspruch stieß, fiel uns die Entscheidung natürlich leicht, tatsächlich eine zweite Ausgabe herauszubringen. Was uns dafür umso schwerer fiel: die Auswahl unserer 55 liebsten Spionagefilme, zum Beispiel. Wie wir über 110 Seiten mit potentiellen Lieblingsthemen füllen, für die wir auch 400 Seiten hätten nutzen können. Und vor allem: Welchen Benedict Cumberbatch wir auf den Titel hieven sollen, schließlich hat der Mann der Stunde so viele Gesichter.

Lesen Sie hier einen Auszug aus der Titelgeschichte der zweiten Ausgabe von ME.MOVIES. Details zum Heft finden Sie am 24. Oktober hier.

Benedict Cumberbatch – Der „Sherlock“-Star erobert Hollywood

Er spielt den TV-Kriminalisten „Sherlock“ so intensiv und glaubhaft wie den umstrittenen Julian Assange in „Inside Wikileaks“. Die besten Regisseure reißen sich im Moment um den britischen Schauspieler. Was macht ihn gerade jetzt so erfolgreich?

Die blonde Reporterin wirkt ernsthaft erregt. Also nicht groupiehaft, albern oder selbstironisch. Sondern aufrichtig, gewissenhaft. Man spürt, und das ist bei Hollywood-Interviews ja die absolute Ausnahme, wie sehr sie sich tatsächlich für die Antwort interessiert, die gleich kommen soll. Die Frage: Wie, um alles in der Welt, fühlt es sich an, Benedict Cumberbatch so nah zu sein?

Das ist eine überraschende Wendung des Gesprächs, denn der Schauspieler Benedict Cumberbatch ist in dem Moment gar nicht im Zimmer. Die Interviewerin der Celebrity-Website „Showbiz 411“, um die es hier kurz gehen soll, sitzt Simon Pegg und Alice Eve gegenüber. Los Angeles, Mai 2013, ein Promotion-Tag für „Star Trek Into Darkness“, den letzten, von J. J. Abrams gedrehten Raumschiff-Enterprise-Film. Das Kamerateam hat fünf Minuten, wie alle, und zuerst erkundigt sich die junge Frau (leider wissen wir ihren Namen nicht) bei Pegg und Eve ganz protokollgemäß nach den üblichen Dingen, der Vorbereitung auf den Dreh, den lustigsten Pannen. Die zwei sind gut gelaunt. Aber dann muss sie raus, die Frage, die eigentliche Frage. Obwohl Schauspieler es in der Regel richtig hassen, wenn es in ihren Interviews nicht hundertprozentig um sie geht. Sondern um die, die ihnen im aktuellen Film die Schau stehlen.

Also, wie ist es, neben Benedict Cumberbatch zu stehen? Cumberbatch, der im besagten „Star Trek“ den Bösewicht Khan spielt, stahläugig, ein wahrer Shakespeare-Tyrann, keine kleine Schreckfigur? „Sie meinen, ob es mir kalt den Rücken runtergelaufen ist, wenn wir uns körperlich nah waren?“, fragt Alice Eve zurück, völlig auf dem falschen Fuß erwischt, womit sie die Antwort aber schon vorweggenommen hat. Simon Pegg dagegen zieht eine spontane Nummer ab, erzählt, Cumberbatch sei immer nur während der Filmaufnahmen so sexy, intelligent und sherlocksuper, wie man ihn auf der Leinwand sieht – sobald die Kamera ausgehe, verwandle er sich in einen unbeholfenen, sabbernden Trottel. Nur ein Gag. Über den Pegg aber selbst so sehr lacht, dass man genau merkt, wie neidisch er eigentlich ist. Wie unfassbar neidisch.

(…)

Erfahren Sie mehr über Benedict Cumberbatch. Über „Oscar“-Gewinnerin Jennifer Lawrence. Über Regisseur Spike Lee. Über die aktuellen Serienhighlights. Über unsere 55 liebsten Spionage-Filme. Erfahren Sie mehr über Film, Serien und Kultur – in der neuen Ausgabe von ME.MOVIES. Vom 24. Oktober 2013 an am Kiosk, im App Store und als Abo erhältlich oder direkt bequem und versandkostenfrei nach Hause liefern lassen.

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