Blond

PERLEN

Betonklunker (VÖ: 21.4.)

Ein feministisches Manifest im Punk-Pop-Rhythmus.

Ist das wirklich ein Album? Oder eher ein feministisches Manifest? Blond deklinieren auf PERLEN, ihrem zweiten Album, nachgerade systematisch durch, wie es sich lebt als Musikerin und Frau im bundesrepublikanischen Jetzt. Es beginnt mit den Erinnerungen von Nina und Lotta Kummer an die frauenvorbildlose Jugend („Durch die Nacht“), und geht über eine radikale Umkehrung des alten Weather-Girls Hits „It’s Raining Men“ („Männer“) über eine ironisch gemeinte Strategieempfehlung gegen sexuelle Übergriffe („Toxic“) bis zu den allerdümmsten Rollenklischees („Ich sage ja“).

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Über schrubbeligem Punk-Pop, der viel mit Laut-leise-Kontrasten und HipHop-Beats spielt und gar nicht so weit entfernt ist vom Kraftklub Rap-Rock der restlichen Kummers, verschränken Blond das eigene Erleben mit dem aktuellen Diskurs. Das ist durchaus feuilletonistisch, niemals akademisch, aber dafür humorvoll und jederzeit sloganverdächtig. Und jetzt alle zusammen: „Nie mehr toxic vibes / Ich sag Nein zu toxic guys!“

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