David Crosby :: If I Could Only Remember My Name

J Rätselhaft, aber wahr: In ameri)1 konischen HiFi-Freak-Zirkeln galt ~ das Solo-Debüt, das der Ex-Byrd nach der ersten Auflösung von Crosby, Stills & Nash vorlegte, viele Jahre lang als ein aufnahmetechnisches Glanzstück der Popmusik. Rätselhaft deswegen, weil sowohl die US-Pressung als auch die deutsche Vinyl-Version der frühen 70er Johre bestenfalls eine schwache Ahnung von den tatsächlich grandiosen Klongqualitaten aufwiesen, wie sie jetzt die überarbeitete CD-Fassung bietet. Zumindest vier Aufnahmen („Cowboy Movie“, „Laugbing“, „Orleans“ und dos Acopello-Finale „l’d Swear There Was Somebody Here“) klingen schlicht so überwältigend gut, daß sie mühelos jeden Vergleich mit später entstandenen Ausnahme-Platten von Pink Floyd und Joni Mitchell bis Sting und Suzanne Vega aushalten. Unbedingt zu empfehlen also jedem, der sich am phantastischen Klang dieser vorzüglich „restaurierten“ Produktion berauschen möchte!

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.