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London Grammar Truth Is A Beautiful Thing

Island/Universal

von

Was war das für ein ewiges Vorspiel, mit dem die Dreampopper London Grammar das Erscheinen ihres zweiten Albums hinausgezögert haben: Nicht nur, dass für Indieverhältnisse seit dem fulminanten Debüt IF YOU WAIT ungewöhnlich viele Jahre (vier!) ins Land gegangen sind – zunächst wurden erst einmal drei Songs vom Nachfolger rausgehauen, bis endlich klar war, wann TRUTH IS A BEAUTIFUL THING erscheint.

Der Juni ist es geworden – und wer freut sich im Sommer nicht auf ein Album, zu dem man richtig schön flennend im Bett liegen kann? Tja, so ist es mit Melancholie, Schwermut und Grübelei: Sie erwischen einen unvorbereitet, aber bergen auch sehr viel Schönes, oder wie Hannah Reid mit gewohnt hauchig-rauchiger Stimme konstatiert: „I see the most beautiful colours here in a terrifying storm“ („Everyone Else“).

Thematisch geht es diesmal weniger um Zweierbeziehungen als um die Verbindung zu einem selbst („Who Am I“), dem gewählten Leben („Truth Is A Beautiful Thing“) und harter Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Produziert wurde das Album unter anderem von Jon Hopkins, der schon Coldplay verziert hat, was man der Single „Big Picture“ auch überdeutlich anmerkt. Zu allem Tränen-Überfluss befindet sich auf der Deluxe-Edition auch noch ein Cover der Weltschmerz-Hymne schlechthin: The Verves „Bitter Sweet Symphony“. Schnief.

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