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Ron Sexsmith The Last Rider

Cooking Vinyl/Sony

von
Foto: Cooking Vinyl/Sony

Das Interessante an Coolness ist, dass jemand, der nie als cool galt, irgendwann genau deshalb cool wird. Ron Sexsmith ist ein Paradebeispiel für diese Dialektik. Der Kanadier spielt seit Mitte der 90er-Jahre froschartig gesungene Songs zwischen Americana und Brit-Barock-Pop. Immer mal wieder sickern Momente bis in den Mainstream vor, ein Duett mit Chris Martin, ein Lob von Paul McCartney.Wirklich etwas geändert hat sich nie.

Sein 15. Album THE LAST RIDER beginnt mit zwei lupenreinen Sexsmith-Songs, man kennt die Harmonien, und doch entdecken Kenner etwas Neues: Perfektion in den Nuancen. Das dritte Stück heißt „Breakfast Ethereal“ und ist eine spacige Kindheitserinnerung, es wäre interessant, wie Sexsmith auf ganz anderem Terrain klingen würde, zum Beispiel als Nick Drake in Genesis-Gefilden. Aber schon beim folgenden „Worried Song“ ist er wieder ganz bei sich. Erwartbar wie der Wetterwechsel im April. Cool wie die Aussicht auf den Mai.

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