„Rock am Ring“-Tipps: Wenn der Wind dein Zelt wegfegt – das hilft jetzt

Windböen bis 60 km/h peitschen über Rock am Ring! Der Wetterdienst warnt – Heringe tief einschlagen, NUNAV-App für die Anreise nutzen. Jetzt vorbereiten.

Es ist so weit: Rock am Ring startet am 5. Juni. Die Zeltplätze füllen sich, der Rasen verwandelt sich in eingestampfte Trampelpfade. Doch während alle bei schlechtem Wetter gen Himmel schauen und die Gummistiefel auspacken, vergessen die meisten ein anderes Wetterphänomen: den Wind.

Wie schön muss es sein, nach Limp Bizkit nachts in sein Zelt zu fallen, den Schlafsack bis zum Kinn hochzuziehen und den Rausch des Tages ausschlafen zu können. Helmuth hat die Heringe am Vorabend in den schlammigen Boden geklopft, und das Zelt ist – abgesehen vom platzeinnehmendem Bierpong-Tisch – gemütlich warm mit Schlafsäcken gepflastert. Und dann: Pfusch. Es reißt das Zeltdach weg. Der Bierpong-Tisch kippt samt Bierresten auf Monika, und Sören steht plötzlich senkrecht im Schlafsack wie eine zum Leben erweckte Dosensardine. Ach, hätte Helmuth die Heringe doch nur tiefer in den matschigen Boden gestampft. Damit euch dieses Schlamassel nicht widerfährt, folgen ein paar wichtige Infos zum Rock-Wochenende am Ring.

Heringe tief einschlagen

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Warnung vor starken Windböen herausgegeben. Diese sollen mit bis zu 60 km/h über das Festivalgelände peitschen. Und bevor alle mit „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung“ anfangen: Denkt an die Zelte, die auf teilweise nicht ganz so festem Boden stehen. Also heißt es für alle Helmuths da draußen – Heringe tief in den Boden schlagen! Eventuell ein Seil am Nachbarzelt anbringen, nach dem Motto: Dein Schicksal gleich mein Schicksal. Wer dagegen ein Wurfzelt auf dem Zeltplatz aufstellen will, braucht ohne Backsteine im Innenraum viel Glück.

Anreise

Auch bei der Anreise gibt es Tipps, die man beachten sollte. Der Veranstalter rät, die NUNAV-App zu nutzen, um schnellstmöglich den nächsten freien Parkplatz am gebuchten Campingplatz zu finden. Bei anderen Navigationsmöglichkeiten besteht die Gefahr, in einer Sackgasse oder auf gesperrten Straßen zu enden. Wer das Zelt fest verankert hat, kann sich ab Freitag auf trübes Wetter und gute Musik freuen.