Rockkalender 83

Sounds-Verlag DM 28.

365 Tage mit guten Fotos zu füllen, ist möglicherweise gar nicht so einfach, der schwarzweiße ROCKKALENDER ’83 beweist das. Und so haben sich in dieses 14,5 x 22,5 cm-Werk doch etliche Luschen eingeschlichen.

Ob am 18.2. („Jack DeJohnette in Ludwigsburg“ könnte auch Roberto Blanco in Itzehoe sein), diverse Langweiler-Ablichtungen vom „Festival in Nürnberg“, ein platt übernommenes LP-Cover von Michael Chapman: schwächlich. Abt. ärgerlich: All die klugen Sprüche, die irgendwer mal irgendwo abgesondert hat (erinnert an Haushalts-Tips vom Edeka-Kalender).

Daß auch reichlich Gutes vorkommt – falls nicht bereits aus „ME“, „SOUNDS“ oder Plaumanns „Beatage“ bekannt – trifft zu. Sogar wer auf Robert Plant mit zeppelinförmigem Schniedelwutz steht, wird bedient.

Mein Favorit: 15. Dezember. Wer das ist, verrate ich erst, wenn ich die in der Werbung versprochene Perforation entdeckt habe …

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