Sido kündigt neues Album „Frieden“ mit Xavier Naidoo an

Sido hat sein neues Studioalbum „Frieden“ angekündigt – es erscheint am 27. November. Der Berliner Rapper arbeitet dabei u. a. mit Xavier Naidoo zusammen.

Sido hat in einem Interview seine nächste Platte mit dem Titel „Frieden“ angekündigt. Die Veröffentlichung ist für den 27. November 2026 geplant – es wäre das erste Solowerk seit „Paul“ aus dem Jahr 2022. Die Aussagen tätigte der Rapper im Gespräch mit dem Comedian Abdel Boudii.

Neben dem Erscheinungsdatum nannte Sido erste Gäste auf der LP. Besonders hervorgehoben wurde eine Zusammenarbeit mit Xavier Naidoo, der auf dem Titelsong „Frieden“ zu hören sein soll. Zudem kündigte der Berliner einen gemeinsamen Track mit seinem Cousin Menowin Fröhlich an – die erste musikalische Kooperation der beiden.

Kontroversen um Xavier Naidoo

Warum Naidoo so ins Auge fällt? In den vergangenen Jahren wurde er wiederholt für die Verbreitung von Verschwörungserzählungen kritisiert, darunter (laut „Der Spiegel“) Bezüge zu Reichsbürger-Ideologien und QAnon-Narrativen.

Im Jahr 2020 wurde Naidoo infolge entsprechender Aussagen aus der Jury der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ entfernt, wie „Tagesschau.de“ damals berichtete. 2022 veröffentlichte er ein Video, in dem er erklärte, sich von Teilen seiner früheren Positionen distanzieren zu wollen. Die öffentliche Bewertung seiner Person blieb jedoch weiterhin kontrovers – auch im Zusammenhang mit späteren Auftritten und Aussagen.

Sidos künstlerischer Werdegang

Sido gehört seit den frühen 2000er-Jahren zu den bekanntesten Künstler:innen im deutschen HipHop. Seinen Durchbruch feierte er mit dem Album „Maske“ (2004) und der Single „Mein Block“. In den folgenden Jahren entwickelte er seinen Stil weiter und integrierte verstärkt popmusikalische Elemente.

Alben wie „Ich und meine Maske“ (2008), „30-11-80“ (2013) und „Paul“ (2022) erreichten hohe Platzierungen in den deutschen Charts. Neben seiner Musik ist Sido auch als Schauspieler und Fernsehpersönlichkeit aktiv, unter anderem als Juror bei „The Voice of Germany“.