„Die haben im Grunde alle nur Angst“: Smudo im Gespräch über Flüchtlingsgegner

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Dass sich nicht nur Politiker öffentlich zur Debatte um die Flüchtlinge in Deutschland äußern, ist spätestens nach den sehr kritischen Kommentaren der „Tagesschau“ und anderen viralen Videos, Kommentaren und sogar Liedern in diesem Kontext bekannt. So singt etwa Carolin Kebekus „Wie blöd du bist“ gegen Wutbürger und Faschisten und die Jungs von Irie Révoltés machen Flüchtlinge zu dem Thema ihres aktuellen Albums. Die Ansage von Joko und Klaas dürfte bereits gar ins kollektive Gedächtnis deutscher Internetuser übergegangen sein. Auch Smudo von den Fantastischen Vier äußerte sich unlängst zum Thema.

In der zdf-Sendung „Aspekte“ zitierte Smudo vor einigen Tagen unter anderem Sätze, die viele Menschen so oder so ähnlich sagten: „Ich benutz den Spruch: man muss doch mal die Wahrheit sagen…, um meiner persönlichen Wut Ausdruck zu verleihen“, heißt es demnach – ein vermeintlicher Argumentationsansatz, den Smudo für grundlegend falsch und gefährlich hält.

Smudo hebt abermals hervor, dass sich der Deutsche seiner privilegierten Position im globalen Kontext aufs Neue bewusst werden muss. Gleichzeitig erkennt er die Gefahr, Dinge für selbstverständlich zu erachten: „Wir kriegen so ganz viele Sachen: das Recht etwas umzutauschen, wenn es nicht in Ordnung ist, das Recht offen zu reden. Und wir wenn wir älter werden und ein paar Sachen nicht bekommen haben, kriegen wir eine Wut und entwickeln ein Anspruchsverhalten. Doch wenn jemand anderes dann seinen Anspruch geltend macht, haben wir Angst wir kommen zu kurz.“

Das Video in voller Länge gibt es hier:

https://www.youtube.com/watch?v=VQVxHeUtPSo


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