So heißt das „Ziemlich beste Freunde“-Remake in Deutschland

Am 21. Februar startet das amerikanische Remake von „Ziemlich beste Freunde“ in den deutschen Kinos. Die in den USA unter dem Titel „The Upside“ anlaufende Dramedy stellt den deutschen Verleih vor ein kleines Dilemma: „The Upside“ ist für den deutschen Markt nicht besonders griffig, „Ziemlich beste Freunde“ wäre angesichts der niedrigen Qualität des Remakes Majestätsbeleidigung.

Der Verleih entschied sich also für einen gänzlich neuen Titel in Deutschland, Bryan Cranston und Kevin Hart werden in „Mein Bester & Ich“ die in Europa mittlerweile schon sehr bekannte Geschichte vom gelähmten Phillip und seiner neuen Pflegekraft nachspielen.

Der französische Film „Ziemlich beste Freunde“ erschien in Deutschland im Januar 2012 und wurde auch hier zum Megaerfolg. Der Film spielte in Deutschland mehr als 70 Millionen Euro ein, in Frankreich war es sogar mehr als das Doppelte – ein seltener Erfolg für einen europäischen Film, „Ziemlich beste Freunde“ wurde zum Phänomen.

Kooperation

In den USA wurden die Rechte für eine Neuverfilmung relativ schnell aufgekauft. Mit Cranston, Hart sowie Nicole Kidman ist immerhin viel Prominenz im Remake vertreten, das von Neil Burger („Ohne Limit“) gedreht wurde. „Mein Bester & Ich“ ist in vielen Szenen (wir konnten ihn bereits sehen) eine direkte Kopie des Originals, Burger hat die Geschichte nur an wenigen Stellen variiert.

Fraglich, ob das US-Remake im Februar auf viel Gegenliebe bei den deutschen Zuschauern stoßen wird. Vielleicht hilft der unerwartete Titel „Mein Bester & Ich“ ja dabei, dass sich ein paar Leute mehr in die Neuauflage verirren.


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