Soko


Zwischen Anti-Folk und Kate-Nash-Pop mit french accent.

Soto heißt Soko, weil sich niemand in Bordeaux ihren Nachnamen Sokolinski merken wollte, den die reizende Stephanie von ihren osteuropäischen Eltern geerbt hatte. Das Mädchen, das derzeit von zahlreichen Plattenfirmen umworben wird, ist Schauspielerin und spielte bereits in einigen größeren französischen Filmen mit. 2006 begann sie zu singen, letzten Sommer erschien eine erste EP. Der Song „l’ll Kill Her“,eine Kate-Nash-artige Erzählung mit hinreißsendem/nervtötendem (Zutreffendes bitte ankreuzen) französischen Akzent [„And if I find ‚ör, I swear, l’ll kill ör“), verschaffte Stephanie dank MySpace und einem verliebten dänischen Radiomoderator einige Aufmerksamkeit. Die 21-jährige Sängerin verhandelt derzeit mit Plattenfirmen-ihr Repertoire ist aber nicht unbedingt mainstreamtauglich: „My Wet Drea ms“ ist durchaus explicit („You say you like my ass because it’s really big /you softly kissed my bum until you fell asleep“), „I Wanna Look Like A Tiger“ und „I Will Never Love You More“ (….. than the drummer of The Flaming Lips) erinnern in ihrer Anti-Folk-Verschrobenheit an Jeffrey Lewis. Ihr Debüt ist offenbar fast fertig, erscheinen aber soll es erst im Herbst.