Solex aus Holland empfiehlt sich mit einem eigenen Drum ’n‘ Bass Sound

Als einer der jüngsten Neuzugänge ist Solex der besondere Stolz der beiden Matador-Chefs Gerard Cosloy und Chris Lombardi, denn hier wird aktuelle Musik fortgeschrieben – und zwar mit Hilfe von Elektronik auf LoFi-Niveau. Solex ist wieder ein Fall von „unverlangt eingesandt“ und sofort gekauft. Was hat die beiden Matadore so beeindruckt? „Elisabeth läßt einen fühlen, daß sie sich der ganzen Musik in ihrem CD-Laden bedient – sei es nun der Soundtrack zu dem Film ‚Das Boot‘, sei es Suicide, Chet Baker oder verrückte Moog-Aufnahmen aus den 60ern“, schwärmt Cosloy: „Das Ergebnis ist eine der frischesten Platten auf Elektro-Basis, die wir seit langem gehört haben.“ Unter dem Logo Solex ist Elisabeth Esselink bislang nur dreimal aufgetreten. „Sie wird live nur von einem Drummer unterstützt“, erzählt Cosloy, „die Aufnahmen für ihr Album entstanden zu Hause auf einer 4-Track-Maschine.“ Die Veröffentlichung des Debütalbums ist für März 1998 vorgesehen. Der Song „Solex In A Slipshop Style“ auf der ME/Sounds-CD ist ein düsteres Epos mit Zeitlupen-Beats, dem Elisabeths Stimme einen Hauch von Melancholie verleiht.

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