Sparta + Mars Volta: Die Hydra lebt!


Die Tränen nach der überraschenden Auflösung von At The Drive-In letztes Jahr waren noch nicht getrocknet, da folgte schon die gute Nachricht: At The Drive-In zeigten sich bei ihrem Exitus als Hydra, bei der sofort zwei Köpfe nachwachsen, wenn einer am Boden rollt. Jeweils um neue Kollegen verstärkt, macht die eine Hälfte – die Afro-Fraktion Cedric Bixler und Omar Rodrigez – als The Mars Volta weiter, die andere – Jim Ward, Paul Hinojos und Tony Hajjar – als Sparta. „Zum einen klingt der Name cool“, erklärt Hinojos, „zum anderen steht er dafür, mit Disziplin und harter Arbeit etwas zu erreichen.“ Beide Bands haben inzwischen EPs draußen, es steht 4:4 nach begeisterndem Schlagabtausch. Sparta suhlen sich auf „Austere“ in melancholischem Post-Emo-Heavy-Rock mit Elektro-Verfeinerungen.The Mars Volta suchen neuen musikalischen Zauber im magischen Viereck zwischen John Coltrane, Roger Waters, Johnny Rotten und King Tubby. „Tremulant“ heißt ihre Debüt-EP auf dem endlich auch in Europa vertriebenen US-Indie „Golden Standard Labratories“. Im Sommer kommen die Alben.