Steve Westfield Slow Band

Dichter der Langsamkeit: Steve Westfield Slow Band.

„Dunkle Balladen, schwärzester Humor und fantastische Songs“ – so pries die ansonsten eher zurückhaltende „Zeit“ das Urgestein der Bostoner Szene, Steve Westfield. Dem kanadischen Zeitlupen-Poeten Leonard Cohen näher als etwa der amerikanischen Alternative-Szene, serviert er auf „Stuporstar“ abgründig vertonte Poesie wie aus einem Guß. Neben Gitarre, Bass, Drums und Gesang greift der 33jährige dabei auch auf Lap-Steel.Tuba, Posaune, Saxophon und Vibraphon zurück-effektiv behandelte Klänge, die immer wieder Erinnerungen an versunkene Genres evozieren und die Song-Sammlung in ein klassisches Gewand kleiden. Die Wiederentdeckung der Langsamkeit, prachtvoll verpackt in Songs wie „Stuporstar“.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.