Tame Impala im Gebäude 9, Köln

Die Oszillograph-Animation auf der Leinwand ist bei jedem Song an ein anderes Instrument gekoppelt. Spielt die Gitarre nichts, leuchtet ein Kreis hinter dem Haupt von Mastermind Kevin Parker, und er sieht aus wie Jesus. Der Heilsbringer, der Retter des Psychedelic Rock? Das Konzert legt ein Ja nahe. Die fünf Australier spielen druckvoll, sogar die Jam-Parts begeistern! Die Synthesizer von Lonerism passen gut zum trockeneren Rock früher Tage. Tame Impala zitieren nicht, sie schrauben an der Zukunft der Psychedelia. Das ausverkaufte Haus ist aus selbigem, Konfetti fliegt auf die Bühne, Kevin Parker wirft es zurück. Schön.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.