Tanzbrüder

Ein Zufallstreffer wie er im Buche steht: Als die erste GEORGIE RED-Single „If I Say Stop Then Stop“ bei uns bereits in sämtlichen Discos gedudelt wurde, waren sich die beiden roten Schorschs noch nie begegnet. Die weiße Hälfte des Duos , George Kochbeck, ein gefragter Studiound Session-Keyboarder (Ina Deter, Ulla Meinecke, Eberhard Schoener etc.), hatte irgendwann nach Aufnahmen mit Manni Holländer einfach mal drauflos improvisiert und stundenlang Bänder bespielt, die Monate später wieder vorgekramt wurden, als sich im selben Studio der schwarze Sänger Phil Edwards vorstellte. Den ließ man dazu rappen, ein Pfiffikus brachte das Ganze auf den Markt, und fertig war ein Tanz-Act, der sich erst jetzt, mehr als anderthalb Jahre und zwei weitere Maxis später, tatsächlich als solcher vorstellen kann. Ende September kommt das erste Album und einen knappen Monat später geht’s auf Tour. Keyboards mit Soul. Bumsmusik.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.